Omas Kartoffelsalat - vegan interpretiert

In den klassischen Kartoffelsalat, den ich so aus Kindertagen kenne, gehören:

Kartoffeln
Gewürz-Gurken
viel Mayo
Fleischwurst 
eine Zwiebel
und manchmal Ei

Meine Interpretation sah so aus:


Ich finde, auf den ersten Blicks sieht man keinen Unterschied. Ok, die Eier habe ich nicht vegan nachgebaut und natürlich muss man bei der veganen Ernährungsweise mit der Zeit immer weniger "ersetzen", so dass man Produkte wie vegane Fleischwurst irgendwann nicht mehr braucht.
Aber vor allem, wenn man am Anfang der veganen Karriere ist und ohnehin das Gefühl hat ständig zu verzichten, sind es doch Gerichte wie dieses, die einem das Gefühl geben, dass vegan nicht automatisch nur Verzicht bedeutet.


Zutaten:

Kartoffeln - etwa 1,5 kg
Ein kleines Glas süß/sauere Gurken
1/2 vegane Fleischwurst am Stück (von Real) oder die in Scheiben von zB Kaufland
Eine Zwiebel


Für die Mayo:

~100 ml Sojadrink (natur)
einen Löffel Senf
Salz
Pfeffer
Einen Schuss Balsamicoessig, Apfelessig oder Zitronensaft
etwa 50-150 ml Rapsöl
evtl. eine Knoblauchzehe - das gibt dem ganzen mehr Pepp und geht Richtung Aioli



Zubereitung:

Kartoffeln kochen und auskühlen lassen. Anschließend würfeln und in eine große Schüssel tun.
Zwiebeln feinhacken, Gurken und Fleischwurst würfeln und mit den Kartoffeln vermengen.. Evtl. schon etwas Salzen und Pfeffern.

Für die Mayo alle Zutaten bis auf das Öl in ein hohes Gefäß füllen und durchpürieren. Weiter pürieren und währenddessen nach und nach das Öl in kleinen Portionen bis zur gewünschten Konsistenz hinzufügen. Je mehr Öl, desto fester wird die Creme. Für Salat wie von Oma braucht man meist mehr Öl um auf den echten Geschmack zu kommen. Wer es leichter mag, der nimmt eher die soßen-artige Variante.

Die "Mayo" unter den Salat rühren und abschmecken.
Probiert es mal aus, kostet nicht wirklich mehr als die klassische Variante und schmeckt genauso gut.

 Guten Appetit!

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