Haarentfernung mit Warmwachs - wie einfach und effizient es bei mir lief

In einer Rossmann Box fand ich vor einigen Monaten eine Packung Isana Warm Wachs und da mein letzter Warmwachs-Versuch bereits zehn Jahre zurück liegt, war mir klar, dass ich es noch einmal probieren würde.
Im Sommer ist das mit dem Warmwachs-Versuch so eine Sache. Um Haare "wegwachsen" zu können, muss man sie ja erst einmal etwas wachsen lassen - nicht unbedingt schön. Da das Wetter aber die letzten Tage über bei uns echt mies war, ließ ich die Härchen auf den Beinen sprießen und wagte dann heute meinen zweiten Warmwachs-Versuch. Der Letzte endete ja katastrophal und das Wachs war hinterher überall und die Haare nach wie vor an Ort und Stelle.



Um nicht schon wieder so ein frustrierendes Erlebnis zu haben, packte ich den Inhalt in Ruhe aus und studierte die Anleitung ganz genau. Anschließend machte ich mir einen hellen "Arbeitsplatz" fertig, erhitzte das Wachs wie angegeben und machte mich frohen Mutes ans Werk. 




Das Auftragen des Wachses ist ja nun wirklich noch ganz ok und das Auflegen und Glattstreichen des Vliestuches ist auch keine Magie. Dann kommt der Moment wo man die Haut spannt und weiß, dass der nächste Schritt einer ist, den man nicht wirklich tun möchte. Mit einem festen Ruck zog ich also das Vliestuch entgegengesetzt der Haarwuchsrichtung ab. Eigentlich ist es mehr Überwindung, der Schmerz ist wirklich nicht sooo schlimm. Trotzdem möchte ich mir gar nicht erst vorstellen mir Haare an anderen Körperstellen als den Beinen auf diese Art und Weise zu entfernen.
Nun, ich bin nach Vorschrift vorgegangen und fand das Ergebnis leider sehr ernüchternd. Die Fotos die ich euch zeige sind nicht die Schönsten, aber sie veranschaulichen es ganz gut.
Irgendwie wurden leider nicht alle Haare (wie man es so schön im TV sieht) entfernt, wenn dann überhaupt ein Drittel.



Ich muss sagen, dass ich noch drei-vier Versuche startete und dann alles säuberte und wegpackte.
Leider habe ich nun halb behaarte und halb rotgepunktete Beine und fand diese Erfahrung eher enttäuschend. Ob ich es nochmal probieren werde weiß ich nicht, vielleicht sollte ich wenn dann das Enthaaren mit Wachs den Profis überlassen. 
Aber eigentlich glaube ich, dass ich mir meinen Lumea-Laser nochmal etwas genauer ansehen werde, nach dieser Aktion denke ich, dass das Lasern noch eine Chance verdient hat. Ich werde euch wissen lassen, wie es ausgeht.

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