Heiß und fettig - Reibekuchen

Da lag diese eine Packung Lachs im Kühlschrank und da wusste ich was es zu essen geben würde. Reibekuchen!
Eigentlich mag ich die Dinger nicht sonderlich, früher habe ich sie immer für meine Mitesser gemacht.
Doch dann war ich mal auf einer Geburtstagsparty, auf der es statt Kuchen Reibekuchen mit Lachs und Meerrettich gab und die waren gar nicht so schlecht. So, genug geschwafelt, kommen wir zum wesentlichen.
Da die Reibekuchen wirklich einfach herzustellen sind, Frau und Mann gelingen, im Gegensatz zu den tiefgekühlten, bzw zu dem fertigen Teig absolut gut schmecken und zudem auch noch eine günstige Sache sind, möchte ich euch meine Variante vorstellen.


Ihr braucht:


  • 3 kg Kartoffeln (nach dem Schälen sind bei mir etwa 2 kg über)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Speisestärke
  • Öl
  • Evtl etwas Küchenrolle zum Fett "absaugen"


Evtl. als Topping:
Apfelmus, Lachs plus Meerrettich, was euch sonst noch schmeckt oder ihr esst sie einfach pur.



Zubereitung:


  • Kartoffeln schälen und reiben (von Hand oder mit der Küchenmaschine)
  • Zwiebel schälen und reiben, zu den Kartoffeln geben
  • Ei und ordentlich Speisestärke (ruhig mindestens 6 EL) dazu, mit Salz (anständig) und Pfeffer würzen und alles vermengen.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und Reibekuchen braten. Das geht mit einer Kelle, ich mache es immer mit den Händen, das klappt bei mir besser. 




Aus der oben genannten Menge kriegt ihr etwa 20 Reibekuchen, das klingt nach viel ist aber relativ schnell weg. Sollte es doch zuviel sein, so könnt ihr die fertigen Reibekuchen prima portionsweise einfrieren, sie lassen sich ganz gut in der Mikrowelle erwärmen und schmecken dann auch noch sehr gut. Kann man prima den Kids rausstellen und die haben etwas warmes, wenn sie aus der Schule kommen.
Übrigens habe ich gegen Ende noch geriebenen Apfel und Möhren unter den Teig gemischt, meine Männer waren nicht begeistert, aber ich fand die Puffer ganz ok.

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