Kindertagespflege Part III

Nun, mittlerweile habe ich ja schon einige der 10800 ähh, meine natürlich der 80 Stunden des Grundkurses für Tagesmütter hinter mich gebracht. 
In zwei Wochen findet der Erste-Hilfe-an-Kleinkindern Kurs statt und dann darf ich theoretisch auf fremde Kinder losgelassen werden. Schockierend, oder? Nun, da wir momentan noch im absoluten Umzugschaos bzw Einzugschaos stecken, werde ich mir mit der Entscheidung ob und wann fremde Kinder an unserem Familienleben teilhaben sollen etwas Zeit lassen. 

Die Informationen zur Tätigkeit werden aber langsam vollständiger und man fängt sehr wohl an sich Gedanken zu machen wie die Tätigkeit aussehen soll. 

Fragen wie:
In welchem Alter soll(en) das Tageskind/die Tageskinder sein?
Wie viele Tageskinder möchte man haben?
Wie wird unser Familienleben davon profitieren oder darunter leiden?
Zu welchen Zeiten möchte man Kinder hüten?
Nimmt man Kinder unabhängig von ihrem sozialen, religiösen Background?
Wie wird man mit den Eltern klar kommen?

Nun, für mich steht fest, dass ich das Projekt "Tagesmutti" ganz langsam angehen werde. 
Im Klartext heißt das ein Kind und auch nicht länger als in "Teilzeit". 
Immerhin kann man wenn man sich so kleine Wesen von vielleicht einem Jahr vertraut macht nicht nach zwei Monaten sagen: "Ah nö, ich habe doch keine Lust mehr auf Kinder aufzupassen, ihr müsst halt ab morgen zu der nächsten fremden Person".  Man muss das Ganze schon sehr wohl überlegt angehen um keinen Schaden an so kleinen Wesen zu verursachen. 
Wie ihr seht ist die Kiste mit der Kindertagespflege schon eine spannende und auch absolut beschäftigende Geschichte. Mal eben so ein paar Kinder in den Laufstall packen und bei Nichtgefallen von jetzt auf gleich wegschicken ist nicht. 
Nun, wer von euch allgemeine Informationen zur Tätigkeit sucht, der findet einige Interessante Verlinkungen auf der Seite des Jugendamtes in Kleve (Danke an J.J.v.A. für den Link:)). Ob die Informationen für die ganze Republik gültig sind, kann ich euch leider nicht sagen. Fakt ist, dass ganz offensichtlich jedes Amt eine sehr große Auslegungsspanne hat. 

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