Wie gefährlich sind Duschgel, Wundschutzcreme und Co. eigentlich?

Ein etwas unschönes Thema, mit dem sich jedoch Mamas, Beautyjunkies und eigentlich auch alle anderen beschäftigen sollten. Ich schreibe jetzt darüber, weil ich heute früh beim Duschen ein enttäuschendes Erlebnis hatte.

Zugegebenermaßen war es mir noch vor ein, zwei Jahren ziemlich egal, wie die Zusammensetzung der Produkte die ich mir ins Gesicht schmiere ist. Das änderte sich etwas als ich schwanger wurde und die Meldungen der jüngsten Vergangenheit sorgten dafür, dass ich heute genauer hinschaue. Nicht immer, aber immer öfter.

Gestern erst habe ich wieder einen Artikel über billige Kosmetik, made in Asia gelesen die nicht nur mit ekligen Stoffen verunreinigt ist, sondern auch noch sehr gefährlich werden kann. Aber keine Sorge, um gefährliche Kosmetika zu bekommen muss man keine Hehlerware im Internet bestellen, der normale Gang in die Drogerie oder Parfümerie reicht aus.

Nivea benutzt bei etwa einem Drittel der Produkte Parabene, chemisch hergestellte hormonähnliche Stoffe, die unter Verdacht stehen zB. Unfruchtbarkeit, Fettleibigkeit, Brust- und Hodenkrebs zu verursachen. Leider weigert sich Nivea etwas zu ändern, da man die Richtwerte ja einhalte. Ich verzichte seit längerem auf Nivea-Produkte, da ich denke, dass ein Unternehmen dieser Größenordnung etwas mehr Verantwortung übernehmen sollte.

Nächster Schock: Penaten Wundschutzcreme - enthält Parabene. Johnson & Johnson reagierte und kündigt eine parabenfreie Wundschutzcreme für 2014 an. Übrigens sind parabenhaltige Produkte in Artikeln für Kinder unter drei Jahren in Dänemark bereits verboten. Viele schlaue Köpfe fordern änliche Verbote auch hierzulande.


Im Fernsehen sahen wir letztens einen Bericht über Aluminium. Dann haben wir uns etwas mit dem Thema befasst.
Aluminium begegnet uns überall und auch in der Kosmetikbranche ist es ein sehr beliebter Stoff. Doch wie man mittlerweile vermutet auch ein äußerst gefährlicher. So gibt es Studien, die das lange Zeit als harmlos geltende Aluminium in z.B. Deo oder Zahnpasta für Alzheimer, Krebs und Allergien verantwortlich machen. Auch wenn einige es als übervorsichtig ansehen, wir kaufen kein Deo mehr, welches Aluminium enthält. Ich bleibe bei dem hier bereits vorgestelltem Cl med Deo Spray. Aber auch andere und günstigere Deo Varianten enthalten kein Aluminium, ein Blick lohnt sich.

Heute morgen musste ich unter der Dusche feststellen, dass meine Dove Duschcreme ebenfalls Aluminium enthält. Eigentlich mag ich die Marke, sie ist mir mit ihrer "Initiative für wahre Schönheit" sehr positiv aufgefallen. Aber kein Deo ohne Aluminium benutzen und sich dafür das Zeug auf den ganzen Körper schmieren? Das wäre doch sehr inkonsequent, also keine Dove Duschcreme mehr.

Wer sich etwas genauer umschaut wird feststellen, dass die Liste der gefährlichen Stoffe in Kosmetika länger ist als man denkt und die Liste der Unternehmen denen es egal ist ebenfalls.

Bei unserer Nahrung achten wir bereits etwas bewusster darauf was wir unserem Körper so zumuten. Vielleicht wäre es nun auch an der Zeit sich einzugestehen, dass unser größtes Organ - unsere Haut - ebenfalls nicht mit allem was wir in die Finger bekommen belasten sollten.

Wie seht ihr das eigentlich, ist es euch egal oder achtet ihr bewusst auf Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen