Philips AirFryer XL

Bei LECKERscouts wurden Anfang des Jahres Tester für den Airfryer XL gesucht, es musste ein Pfand von knapp 125€ hinterlegt werden, bei einer UVP von 299€ klang das Angebot verlockend und ich wollte wissen, was ein 300€ Gerät so kann. Der Test wurde etwas verschoben und so kamen wir erst vor kurzem in den Genuss des Wundergerätes.


Der AirFryer:


Laut Philips lässt sich im AirFryer braten, backen, frittieren, gratinieren, rösten, grillen und aufwärmen. 
Dank der Rapid Air Technology, lassen sich zB. Pommes mit 80% weniger Fett als in einer Fritteuse und eigentlich alles ca 30% schneller als im Ofen zubereiten. Der AirFryer arbeitet nur mit heißer, zirkulierender Luft und die Einsatzbehälter lassen sich in der Spülmaschine reinigen.

So weit zur Theorie, kommen wir zur Praxis:


Erst einmal muss ich erwähnen, dass die Bedienung des AirFryer's super Einfach ist, es gibt nur ein kleines Bedienfeld:
Links stellt man über die Pfeile die Temperatur ein, rechts die Pfeile sind für den Timer, die Knöpfe unten für Favoriten, Start/Stop und Aus/An. Die Anleitung ist ein Faltblatt, kein Dickes Buch - Pluspunkt! 

Also, Gerät auf 200°C eingestellt und vorheizen lassen, innerhalb von wenigen Minuten war das Gerät bereit und signalisierte  das durch ein Piepen.

Als ersten  Härtetest legten wir zwei tiefgekühlte, panierte Lachsfilets in den Korb bedeckten und diese noch mit handelsüblichen Pommes.

 


Das Ergebnis:
Konnte man Essen, aus Pfanne/Fritteuse um einiges leckerer, dafür war unser Essen in ca.  15 Minuten fertig und ganz ohne Zugabe von Fett zubereitet worden.

Beim Versuch selbstgemachte Kartoffelecken zu machen, konnten wir beim Test AirFryer gegen Ofen keinen klaren Sieger bestimmen, da dies wohl vom Geschmack abhängig ist. Hatten einen Teil der Kartoffelecken im Ofen, einen im Airfryer zubereitet. 
Die helleren rechts waren 15 Minuten im Ofen, die dunkleren links 15 Minuten im AirFryer.

Leider ist mir bei diesem Versuch aufgefallen, dass der Griff des Einsatzes unangenehm heiß wird.

Fazit:

Der Airfryer hat sowohl Vor-, wie auch Nachteile, fangen wir mit pro an.
  • schneller vorgeheizt als der Ofen
  • Speisen sind schneller durch
  • Einsätze lassen sich im Geschirrspüler reinigen

Contra:
  • Der Preis, 299€ für einen Miniofen ist etwas extrem, die Hälfte hätte es auch getan
  • Frittieren schmeckt ohne Fett nunmal nach ohne Fett
  • Der Griff wird zu heiß
  • Nach Benutzung ist der Geschirrspüler voll
  • Das Kabel ist zu kurz
  • Das Gerät nimmt zuviel Platz weg und bietet auf Grund des begrenzten Volumens leider nicht die Möglichkeit einen Auflauf oder Kuchen für die ganze Familie zuzubereiten, somit eher nur für Beilagen wie Pommes oä zu verwenden
Auch wenn aus meiner Perspektive die Contra-Liste länger ist, so finde ich dennoch, dass der AirFryer eine 1A Ofenalternative für Alleinstehende ist, diese können so schnell, unkompliziert und kostengünstiger ihr Essen geniessen

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